US-Polizeibeamte landen kaum vorm Richter

US-Polizeibeamte landen kaum vorm Richter

US-Polizeibeamte werden nur im Ausnahmefall angeklagt, wenn sie eine Person im Dienst getötet haben. Das zeigen Daten der Plattform Mapping Police Violence. Danach wurden im Zeitraum von 2013 bis 2019 lediglich etwas mehr als ein Prozent der Polizeibeamten nach der Tötung einer Person (insgesamt 7.666 in diesem Zeitraum) vor Gericht angeklagt – und nur ein Viertel davon wurden verurteilt.

Mapping Police Violence gehört zu der Bürgerrechtsbewegung We the Protesters. Ziel dieser NGO ist es, Polizeigewalt und systematischen Rassismus zu beenden. Tödliche Polizeigewalt ist in den USA alltäglich und Schwarze sind von ihr besonders betroffen. Zuletzt war der 46-jähriger Afroamerikaner George Floyd durch einen Polizeieinsatz am 25. Mai 2020 in Minneapolis (Minnesota) ums Leben gekommen. Sein Tod und Videoaufnahmen des gewalttätigen Polizeieinsatzes führten in zahlreichen Städten in den USA zu Protesten gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus in den Vereinigten Staaten.

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