Modernisierte Ausbildung Flachglastechnologen

Modernisierte Ausbildung Flachglastechnologen

Transparent, elegant, funktionell soll es sein – und alles muss präzise passen: Mit hohem handwerklichen Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit bearbeiten, schneiden und veredeln Flachglastechnologen und -technologinnen industriell Flachglas für Fenster, Schaufenster und Vitrinen, Sicherheitsgläser für Banken oder auch Scheiben für Solaranlagen. Gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung diese Ausbildungsordnung modernisiert. Sie tritt zum 1. August 2018 in Kraft und löst die 27 Jahre alte Verordnung für Flachglasmechaniker/-innen ab.

Flachglastechnologen und -technologinnen schneiden Glasscheiben auf die erforderliche Größe zu und veredeln die Produkte durch Zierschliffe, Sandstrahlen, Bedrucken und Versiegeln. Hierbei ist hochpräzises Arbeiten erforderlich. Bei der Modernisierung der Ausbildungsordnung wurden die Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung des innerbetrieblichen Material- und Warenflusses ebenso berücksichtigt wie die Steuerung automatisierter Produktions- und Schneidanlagen.

Die Ausbildung endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer in zwei zeitlich getrennten Teilen. Teil 1, der vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden soll, wird dabei mit 30 Prozent im Gesamtergebnis der Abschlussprüfung bewertet. Rund die Hälfte der Jugendlichen mit einem im Jahr 2016 hier neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag verfügte über einen Hauptschulabschluss.

Flachglastechnologen und -technologinnen arbeiten hauptsächlich in Werk- und Produktionshallen glasverarbeitender Betriebe. Die Ausbildung eröffnet Interessierten nach erfolgreichem Abschluss die berufliche Aufstiegsmöglichkeit zum/zur Geprüften Industriemeister/-in – Fachrichtung Glas.

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