15 % mehr Einbürgerungen im Jahr 2019

Im Jahr 2019 haben rund 128.900 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Damit stieg die Zahl der Einbürgerungen um 16.600 oder 15 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2003.

Fast die Hälfte des Anstiegs (+8.000), ist dabei auf vermehrte Einbürgerungen von Britinnen und Briten zurückzuführen. Bereits seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, sind die Einbürgerungszahlen aus Großbritannien erhöht. Im Jahr 2019 fiel die Zahl der Einbürgerungen aber bislang am höchsten aus: Mit 14.600 Einbürgerungen wurden 2019 mehr Britinnen und Briten eingebürgert als in den beiden Vorjahren 2018 (6.600) und 2017 (7.500) zusammen. Im Jahr 2015, also noch vor dem Referendum, waren es rund 600 Einbürgerungen.

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Traum vom Führerschein: Nicht jeder schafft es beim ersten Mal

30 theoretische Fragen, mindestens zwölf praktische Fahrstunden und eine Prüfungsfahrt – was so einfach klingt, erweist sich für einen Teil der Fahrschüler als zunächst unüberwindbare Hürde. Das ergab eine forsa-Umfrage. Mit der theoretischen Prüfung hatten vergleichsweise weniger Prüflinge Probleme: 91 % der Befragten haben beim ersten Versuch den Multiple-Choice-Test bestanden, für acht Prozent hat ein einmaliges Nachsitzen gereicht und ein Prozent hat drei oder mehr Anläufe gebraucht.

Dagegen war die praktische Prüfung für die Befragten der größere Stolperstein. 82 % haben es mit dem Prüfer im Nacken beim ersten Mal geschafft, 15 Prozent behielten beim zweiten Versuch die Ruhe und drei Prozent der Umfrageteilnehmer mussten eine zweite oder mehr Ehrenrunden drehen.

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Ausbildung Medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTRA)

Medizinisch-technische Radiologieassistenten wenden radiologische Diagnostiken und andere bildgebende Verfahren an und führen nuklearmedizinische Untersuchungen, Strahlentherapien sowie Computertomografien und Magnetresonanztomografien durch. Sie erstellen z.B. Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um Knochenbrüche oder krankhafte Veränderungen sichtbar zu machen. Dafür stellen sie Anlagen und Apparate ein und bedienen sie, treffen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, dokumentieren die Untersuchung und sorgen für die sachgerechte Lagerung des Filmmaterials bzw. für das Speichern der digitalen Daten. Sie bereiten die Bestrahlungen von Tumorpatienten vor und führen sie nach einem ärztlich vorgegebenen Bestrahlungsplan durch. Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen erhalten Patienten geringe Mengen kurzlebiger radioaktiver Substanzen. Nach der Gabe dieser Arzneistoffe erfassen sie die zu untersuchenden Vorgänge mithilfe ferngesteuerter bzw. computerunterstützter Kameras, Computer und Messgeräte, um eine exakte Diagnose durch den Arzt bzw. die Ärztin zu ermöglichen.

Medizinisch-technische Radiologieassistenten finden Beschäftigung

  • in Krankenhäusern
  • in Arztpraxen bzw. Facharztpraxen für Radiologie

Sie arbeiten in erster Linie

  • in Untersuchungs-, Behandlungs- und Röntgenräumen
  • in Büroräumen oder Stationszimmern

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.

Anforderungen:

  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim korrekten Lagern von Patienten in der Strahlenschutzkabine oder Einstellen und Steuern der Bestrahlungsgeräte)
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Anfertigen von Röntgenaufnahmen und Dokumentieren der Untersuchungsergebnisse)
  • Einfühlungsvermögen (z.B. Eingehen auf Ängste und Bedürfnisse der Patienten)
  • Psychische Stabilität (z.B. beim Kontakt zu schwer kranken Menschen)
  • Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)

Schulfächer:

  • Chemie (z.B. um nuklearmedizinische Ausbildungsinhalte zu verstehen)
  • Physik (z.B. Kenntnisse über Elektrodynamik, elektromagnetische Wellen, Magnetismus und Kernphysik für die Anwendung physikalischer Verfahren)
  • Biologie (z.B. um zu verstehen, wie diagnostische Radiologie und Strahlentherapie eingesetzt werden und wie Strahlung auf den Körper wirkt)
  • Mathematik (z.B. für das Berechnen von Dosis und Dosisleistung sowie von Impulsraten und Korrekturfaktoren)

Was verdient man in der Ausbildung?

Die Ausbildung an schulischen Einrichtungen wird in der Regel nicht vergütet. An Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Entgelte (monatlich brutto):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 1.015
  • 2. Ausbildungsjahr: € 1.075
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.172

Stand: 02.12.2019

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Wer dominiert den weltweiten Waffenhandel?

Die weltweiten Waffenverkäufe haben im vergangenen Jahr zugenommen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Demnach haben die 100 größten Rüstungskonzerne weltweit 2018 fast 5 % mehr Waffen verkauft als im Vorjahr. Besonders in den USA, dem Waffenlieferanten Nummer eins, stiegen die Zahlen stark – um über 7 % auf jetzt 59 % am Gesamtmarkt.

Russland steht mit einem Anteil von 8,6 Prozent % an zweiter Stelle der größten Waffenhändler. Größter europäischer Waffenlieferant ist Großbritannien. Deutschlands Anteil an den weltweiten Waffenverkäufen lag 2018 bei zwei Prozent – weniger als im Vorjahr. Für China legt die Studie keine Daten vor. Ein Grund für die Zunahme der Rüstungsproduktion sind die zunehmenden bewaffneten Konflikte in der Welt.

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Den Testsieger der Anti-Viren-Programme gibt es gratis

Die Stiftung Warentest hat über 40.000 Schadprogramme, bösartige Webseiten und Phishingmails zusammengetragen, um damit 19 Schutzprogramme für Windows- und 9 für Apple-Rechner zu prüfen. Darunter auch neue Bedrohungen, die zum Testzeitpunkt oft erst wenige Stunden im Netz kursierten. Einige der besten sind sogar kostenlos, darunter einer der zwei Gewinner. Das auf Windows-Rechnern vorinstallierte Schutzprogramm Microsoft Defender bietet dagegen nur einen Basisschutz.

Erfreulicherweise wehrten die Sicherheitsprogramme die meisten Angreifer ab. Erkennungsraten von über 90 % sind bei topaktuellen Angriffen ein respektables Ergebnis. Es bedeutet jedoch auch: 100-prozentigen Schutz bietet kein Programm.

Der vollständige Test Antivirenprogramme findet sich in der unter www.test.de/internetsicherheit

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